Kryptowährungen und Mining2018-09-21T14:40:23+00:00

Was ist eigentlich eine Kryptowährung?

Das komplexe Thema der Krypotwährungen erstreckt sich über viele Bereiche.

Es lässt sich stark vereinfacht gesprochen folgendes Zusammenfassen:
Eine Kryptowährung ist ein digitales Zahlungsmittel, es ist also unmöglich einen Kryptocoin jemals in den Händen zu halten. Dieses digitale Zahlungsmittel wird mit Prinzipien der Kryptographie erstellt und transferiert. Der grundlegende Unterschied ist hierbei das nicht benötigte zentrale Kontrollelement, wie bspw. Staats- oder Zentralbanken. Es handelt sich bei Kryptowährungen um ein dezentrales und globales Geldsystem.
Dieses Geldsystem reguliert sich über den ihm zugrunde liegenden Algorithmus selbst. Es wird durch die ihm angeschlossenen Rechner, u.a. Mining betrieben. Durch die Aufspaltung auf viele einzelne Rechenstellen werden die Transaktionsvorgänge vor Manipulation geschützt. Der Wegfall zentraler Organe beschleunigt und verbilligt die Transaktionen.

Mittlerweile gibt es deutlich über 1000 unterschiedliche Krypotwährungen, die Bekannteste ist der Bitcoin dieser erste öffentlich gehandelte Kryptocoin existiert seit 2009.

Wie funktioniert das Schürfen von Kryptowährungen (Mining)?

In erster Linie dient die Leistung der Hardware, welche zum Einsatz kommt, der Sicherheit einer Kryptowährung. Denn Transaktionen die in dieser Währung stattfinden werden in Blöcken, welche unveränderlichen Datenbanken gleichen, festgehalten. Damit dieser Block verifiziert werden kann und an die bisherigen Blöcke „angehängt“ wird (Blockchain), benötigt man eine Menge an Rechenleistung.

Die Verifizierung eines Blockes erfolgt, indem jemand bzw. ein Rechner die richtige Kombination aus Buchstaben und Zahlen findet, die zu diesem Block gehört. Diese Kombination wird als Hash bezeichnet. Es ist also reiner Zufall, ob man derjenige ist, der die richtige Kombination findet. Erhöht man seine eingesetzte Rechenleistung, um mehr Kombinationen in einer bestimmten Zeit ausprobieren zu können, erhöht man zwangsläufig auch die Wahrscheinlichkeit die Richtige zu finden.

Derjenige der die richtige Kombination gefunden hat, wird mit Coins der Währung belohnt.

Um die Frage abschließend zu beantworten, benötigt man also Rechenleistung in Form von Prozessoren, die mit Hilfe einer geeigneten Software nach dem richtigen Hash suchen.

Warum lohnt es sich zu Minen?

Das Mining von Kryptowährungen muss nicht zwingend lukrativ sein. Denn neben der richtigen Hardware muss ein geeigneter Standort gefunden werden. Die wichtigsten Aspekte sind dabei die Kosten des Stroms und die Verfügbarkeit des Stromnetzes. Ebenfalls muss auf das richtige Klima geachtet werden, sodass die Belüftung der Hardware einwandfrei gewährleistet werden kann. Kalkuliert man diese Aspekte in seine Berechnungen ein und beachtet man das schürfen der richtigen Währung, können Gewinne entstehen. Der Aufwand für dieses Vorhaben rentiert sich allerdings erst, wenn die Hardwareleistung entsprechend groß ist.

Was ist die Blockchain?

Die Blockchain ist das Besondere an den Kryptowährungen. Sie ist eine Datenbank in der alle bisherigen Transaktionen festgehalten werden. Neue Transaktionen werden in einem „Block“ zusammengefasst und an die bestehende „Kette“ aus Blöcken angehängt. Aus diesem Grund ist es für jeden möglich jede bisher getätigte Transaktion zu prüfen.

Was ist ein Miningpool?

Im Grunde ist ein Miningpool die Zusammenführung von Rechenleistung, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, den richtigen Hash zu finden. Wie bereits erläutert wird man nur entlohnt, wenn man eben diesen findet. Nun kann man sich vorstellen, dass es schwer wird, mit kleinerer Hardwareausstattung den richtigen Hash zu finden.
Deswegen kann es sich lohnen, sich mit anderen kleineren Minern zusammenzuschließen, um die Rechenleistung zu bündeln. Wenn ein richtiger Hash von einem Rechner aus dem Pool gefunden wird, wird der Coin, den man als Belohnung bekommt, gerecht nach Rechenleistung aller im Pool enthaltener Miner verteilt.
Für einen einzelnen Miner bedeutet das kleinere Schwankungen seiner Belohnung. Er bekommt z.B. nicht alle 30 Tage einen Coin, sondern jeden Tag 1/30 Coin.

Was ist die Difficulty?

Man nehme an, es würde bei einer Kryptowährung alle 10 Sekunden ein richtiger Hash gefunden und ein Block angehängt. Dies genügt um alle Transaktionen zu verifizieren. Nun halbiert sich aber die Rechenleistung in diesem Netzwerk und Blöcke werden nur noch alle 20 Sekunden gelöst.
Hier kommt die Difficulty ins Spiel.
Sie regelt wie schwer bzw. einfach es ist einen Block zu lösen, indem Sie die Anzahl der gültigen Hashes für diesen Block verringert oder erhöht.
In unserem Beispiel würde das System die Difficulty nun ebenfalls halbieren, damit weiterhin alle 10 Sekunden ein richtiger Hash gefunden wird. So kann trotz geringerer Rechenleistung jede Transaktionen verifiziert werden und das Netzwerk läuft störungsfrei weiter.

Unter anderem steuert die Difficulty auch den Zusammenhang zwischen den Coins die als Belohnung vergeben werden und der gesamten Rechenleistung. Dadurch können konstant gleich viele Coins vergeben werden, egal wie viel Rechenleistung gerade zur Verfügung steht.

Was ist die Hash Rate?

Die Hash Rate sagt aus, wie viele Kombinationen durch die Rechenleistung, die man zur Verfügung stellt, erstellt und mit dem richtigen Hash verglichen werden können. Die Leistung wird häufig in MH/s (Mega hash per second), GH/s (Giga hash per second) oder TH/s (Terra hash per second) angegeben. Wenn man also eine Grafikkarte mit einer Hash Rate von 30 MH/s benutzt, heißt das, dass diese Grafikkarte innerhalb von einer Sekunde 30.000.000 verschiedene Kombinationen ausprobiert.

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